Katzensprung ins Büro

Ein Arbeitszimmer ganz bequem abtrennen – und steuerlich geltend machen

(djd). Tausende Bundesbürger haben einen denkbar kurzen Weg zur Arbeit: Ihnen genügen ein paar Schritte über den Flur, um vom Wohnzimmer ins Home-Office zu wechseln. Das Arbeiten am heimischen Schreibtisch wird immer beliebter. Zahlreiche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern, etwa im Außendienst, die Möglichkeit an, zumindest ein oder zwei Tage in der Woche zuhause zu arbeiten. Und auch Existenzgründer und Freiberufler, die gerade in die Selbstständigkeit starten, richten sich ihr erstes Büro meist in den eigenen vier Wänden ein. Natürlich will man da möglichst alle Steuervorteile nutzen – das ist allerdings mit bestimmten Voraussetzungen verknüpft.

Steuerliche Regelungen beachten

Vor allem für Selbstständige kann es sich finanziell lohnen, die Kosten für das heimische Arbeitszimmer abzusetzen. Wenn sich daheim der Mittelpunkt ihrer beruflichen Tätigkeit befindet, sind die Kosten für den Raum uneingeschränkt abzugsfähig. Anders verhält es sich mit Angestellten: Sie können bis zu maximal 1.250 Euro an Werbekosten pro Jahr absetzen – vorausgesetzt, sie verfügen über keinen festen Arbeitsplatz im Unternehmen. Das gilt etwa für Servicetechniker und Vertriebsmitarbeiter, die viel unterwegs sind. Wie die aktuellen Regelungen aussehen, was zu den anteiligen Kosten dazu gehört und was nicht, erläutert das Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de unter www.rgz24.de/arbeitszimmer im Detail.

Eines ist dabei klar: Einen kleinen Tisch im Wohnzimmer zum Home-Office zu erklären, reicht bei Weitem nicht aus. Unter steuerlichen Aspekten muss es sich in jedem Fall um einen abgeschlossenen Raum handeln, der fast ausschließlich für berufliche Zwecke genutzt wird. Und auch unter praktischen Aspekten ist es allemal sinnvoll, sich einen räumlich abgetrennten Arbeitsplatz einzurichten: Wer kann schon konzentriert arbeiten oder gar Telefonate mit Kunden führen, wenn etwa direkt daneben die Kinder spielen?

Schnell und einfach: Das Home-Office im Trockenbau “errichten”

Wer den Grundriss eines Raumes in weniger als einem Tag verändern und auf diese Weise ein Home-Office einrichten will, greift auf moderne Trockenbauelemente wie etwa die “PerfectWall” von Knauf zurück. Ohne viel Aufwand, Schmutz und Lärm können Heimwerker den Umbau mit etwas Geschick mühelos selbst umsetzen. Zunächst wird dazu eine stabile Unterkonstruktion aus Metall aufgebaut, in diese werden anschließend die Wandelemente eingesetzt und sicher verklebt – fertig ist damit im Grunde bereits die neue Raumaufteilung. Alles, was zum System dazu gehört, ist in Baumärkten erhältlich – Adressen gibt es unter www.knauf-perfectwall.de. Zur Auswahl stehen zwölf verschiedene Dekore, mit denen die Platten bereits fix und fertig bedruckt sind. Spachteln, Tapezieren oder Streichen der neuen Wand ist somit nicht notwendig. Wer Nischen oder Schrägen gestalten möchte, kann die 2,58 mal 0,58 Meter großen Elemente einfach passend zuschneiden.

Foto: djd/Knauf Bauprodukte/thx